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Category: NEWS

NEWS

Google September-Spam-Update läuft: Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Google hat das September-Spam-Update am 24. September 2026 gestartet. Nach Angaben des Google Search Status Dashboard gilt der Rollout weltweit und für alle Sprachen und kann bis zu zwei Wochen dauern. Für Unternehmen ist das vor allem ein Anlass, Veränderungen bei Rankings, Sichtbarkeit und organischem Traffic sauber zu beobachten – nicht, vorschnell an der Website zu drehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Was Google zum September-Spam-Update bestätigt
  • Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist
  • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
  • 1. Messfenster und Referenzzeiträume festlegen
  • 2. Betroffene Seitengruppen statt Einzelkeywords analysieren
  • 3. Inhalte auf eigenständigen Nutzen und Klarheit prüfen
  • 4. Keine hektischen Massenänderungen auslösen
  • Welche Maßnahmen erst nach dem Rollout sinnvoll sind
  • FAQ zum Google September-Spam-Update
  • Betrifft das Update deutsche Websites?
  • Wie lange dauert der Rollout?
  • Muss ich jetzt sofort Inhalte überarbeiten?
  • Quelle und Einordnung
  • Haben Sie Fragen?

Was Google zum September-Spam-Update bestätigt

Das Update wurde am 24. September um 09:15 Uhr pazifischer Zeit veröffentlicht. Google beschreibt es als Spam-Update für die Suche, das global ausgerollt wird und alle Sprachen betrifft. Damit fallen auch deutschsprachige Websites in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Geltungsbereich. Das Dashboard nennt für den Rollout einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen.

Mehr Details zu einzelnen Erkennungsmethoden, neuen Richtlinien oder betroffenen Branchen nennt Google in der Statusmeldung nicht. Daraus folgt: Das Update ist kein Beleg dafür, dass jede gleichzeitige Rankingbewegung durch Spam-Signale ausgelöst wurde. Ebenso wenig lässt sich aus einer kurzfristigen Verschlechterung automatisch auf einen einzelnen technischen oder inhaltlichen Fehler schließen.

Für die Einordnung hilft ein Blick auf die Grundlagen: Ein Google Ranking kann sich aus vielen Gründen verändern – etwa durch Wettbewerb, Nachfrage, Crawling, technische Änderungen oder die Neubewertung einzelner Seiten. Der laufende Rollout ist deshalb ein Kontextsignal, kein fertiges Diagnoseergebnis.

Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist

Bei einem globalen Spam-Update können Schwankungen nicht nur einzelne Keywords betreffen. Sichtbarkeit, Klicks und Landingpages können sich zeitversetzt verändern, während Google die Systeme weiter ausrollt. Für Marketingverantwortliche wird es dadurch wichtiger, die Entwicklung nach Verzeichnissen, Seitentypen, Ländern und Suchanfragen zu unterscheiden. Eine Gesamtzahl im Analytics-Dashboard reicht für eine belastbare Bewertung selten aus.

Besonders aufmerksam sollten Teams sein, wenn sie in den vergangenen Wochen viele Seiten neu veröffentlicht, bestehende Inhalte automatisiert erweitert, Templates geändert oder externe Inhalte eingebunden haben. Das bedeutet nicht, dass solche Maßnahmen gegen Richtlinien verstoßen. Es macht aber eine strukturierte Qualitätsprüfung sinnvoll – vor allem dort, wo Seiten wenig eigenständigen Nutzen bieten oder denselben Zweck mehrfach erfüllen.

Auch Agenturen sollten Kundinnen und Kunden jetzt realistische Erwartungen vermitteln. Während ein Rollout aktiv ist, können Tageswerte unruhig sein. Operative Maßnahmen sollten an klaren Befunden hängen, nicht an einzelnen Ausschlägen. Wer in mehreren Ländern sichtbar ist, sollte zudem die Entwicklung je Markt getrennt auswerten. Das Thema berührt damit auch internationales SEO für mehrsprachige Websites.

Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

1. Messfenster und Referenzzeiträume festlegen

Markieren Sie den Start des Updates im Reporting und vergleichen Sie nicht nur mit dem Vortag. Sinnvoll sind mehrere Perspektiven: die zwei bis vier Wochen vor dem Start, der gleiche Wochentag und die Entwicklung seit Rollout-Beginn. Trennen Sie dabei Brand- und Non-Brand-Suchen, Geräte, Länder sowie die wichtigsten Landingpages. So wird sichtbar, ob es sich um eine breite Bewegung oder um ein begrenztes Muster handelt.

2. Betroffene Seitengruppen statt Einzelkeywords analysieren

Prüfen Sie in der Google Search Console, welche Verzeichnisse und URLs bei Impressionen, Klicks und durchschnittlicher Position auffallen. Gruppieren Sie beispielsweise Ratgeber, Produktseiten, Kategorieseiten und lokale Landingpages. Ergänzen Sie die Analyse um Crawl-Status, Indexierung und Canonicals. Wenn sich ähnliche Seiten parallel verändern, ist eine Musterprüfung aussagekräftiger als die Optimierung eines einzelnen Keywords.

3. Inhalte auf eigenständigen Nutzen und Klarheit prüfen

Priorisieren Sie Seiten mit starkem Rückgang und fragen Sie: Beantwortet die Seite die Suchintention vollständig? Liefert sie eigene Erfahrung, nachvollziehbare Quellen, konkrete Beispiele oder eine klare Entscheidungshilfe? Gibt es doppelte oder sehr ähnliche Varianten? Bestehen Inhalte überwiegend aus allgemein bekannten Aussagen ohne Mehrwert? Eine saubere Content-Prüfung lässt sich mit dem Beitrag zu SEO-Texten mit Ranking-Potenzial verbinden.

4. Keine hektischen Massenänderungen auslösen

Ändern Sie nicht gleichzeitig Titel, interne Verlinkung, Templates und große Mengen an Texten, nur weil ein täglicher Bericht nach unten zeigt. Solche Eingriffe erschweren die spätere Ursachenanalyse. Dokumentieren Sie stattdessen geplante Releases, Redirects, Tracking-Änderungen und Content-Updates. Dringende technische Fehler dürfen selbstverständlich behoben werden; sie sollten aber von der Rollout-Beobachtung getrennt protokolliert sein.

Welche Maßnahmen erst nach dem Rollout sinnvoll sind

Google nennt für den Rollout bis zu zwei Wochen. Erst wenn der Status abgeschlossen ist und genügend Daten vorliegen, lohnt sich eine priorisierte Maßnahmenliste. Beginnen Sie mit Seiten, die über mehrere Tage deutlich an Sichtbarkeit verloren haben und zugleich klare Qualitäts- oder Strukturprobleme zeigen. Prüfen Sie dann Inhalte, Informationsarchitektur, interne Verlinkung und technische Signale zusammen.

Bei Seiten, die lediglich schwanken oder deren Traffic saisonal geprägt ist, kann Beobachten die bessere Maßnahme sein. Das gilt besonders für kleinere Datenmengen. In Management-Reports sollte die Unterscheidung zwischen bestätigter Ursache, plausibler Hypothese und offenem Befund ausdrücklich sichtbar sein.

FAQ zum Google September-Spam-Update

Betrifft das Update deutsche Websites?

Ja. Google bestätigt, dass der Rollout weltweit und für alle Sprachen gilt. Daraus folgt, dass deutschsprachige Websites grundsätzlich erfasst sein können.

Wie lange dauert der Rollout?

Google nennt einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen. Das bedeutet nicht, dass jede Website während der gesamten Zeit Veränderungen sehen muss.

Muss ich jetzt sofort Inhalte überarbeiten?

Nicht automatisch. Prüfen Sie zuerst, ob sich über mehrere Tage ein belastbares Muster zeigt. Maßnahmen sollten sich an konkreten Qualitäts-, Struktur- oder Technikbefunden orientieren.

Quelle und Einordnung

Die bestätigten Fakten zu Startzeitpunkt, globaler Geltung, allen Sprachen und der möglichen Rollout-Dauer stammen aus dem Google Search Status Dashboard zum September 2026 spam update. Die Handlungsempfehlungen in diesem Beitrag sind eine redaktionelle Einordnung für Unternehmen und Marketingteams; sie sind keine Aussage von Google über konkrete Rankingursachen einzelner Websites.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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    Michael Zemanek 28. September 2026 0 Comments
    NEWS

    Adobe in Claude: Marketing-PDFs und Designs direkt bearbeiten

    Adobe erweitert sein Plugin für Claude um Acrobat-Werkzeuge und neue interaktive Editoren für PDFs und Adobe-Express-Designs. Für Marketingteams ist das vor allem ein Workflow-Thema: Dokumente prüfen, sensible Stellen bearbeiten und Kampagnenmotive verfeinern lassen sich künftig innerhalb eines Claude-Dialogs verbinden. Der Start erfolgt laut Adobe seit dem 24. September 2026 weltweit für Claude und Claude Code auf Desktop, Mobilgeräten und im Web.

    Inhaltsverzeichnis

    • Was Adobe in Claude erweitert
    • Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist
    • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
    • 1. Bestehende Connectoren und Zugänge überprüfen
    • 2. Einen klar begrenzten PDF-Workflow testen
    • 3. Designvarianten mit Markenregeln absichern
    • 4. Ergebnisse und Aufwand messbar vergleichen
    • Einordnung: Claude-Erweiterung und Gemini-Start sind getrennte Neuerungen
    • FAQ zu Adobe in Claude
    • Welche PDF-Aufgaben nennt Adobe für Claude?
    • Kann ein Team einzelne Elemente eines Express-Designs bearbeiten?
    • Wann ist Adobe for Claude verfügbar?
    • Quelle und Einordnung
    • Haben Sie Fragen?

    Was Adobe in Claude erweitert

    Adobe hatte seine Kreativwerkzeuge bereits zuvor in Claude eingebunden. Neu ist, dass Acrobat-Tools nun Teil desselben Adobe-Plugins sind. Adobe nennt dabei unter anderem das Löschen, Zusammenführen und Aufteilen von PDF-Seiten, das Schwärzen vertraulicher Informationen sowie das Konvertieren und Exportieren in andere Dateiformate. Damit wächst das Plugin nach Angaben des Unternehmens auf mehr als 80 professionelle Werkzeuge aus Acrobat, Express, Photoshop, Illustrator, Premiere, Lightroom, InDesign, Adobe Stock und weiteren Anwendungen.

    Hinzu kommen zwei Bearbeitungsoberflächen. Für PDFs gibt es einen interaktiven Editor, in dem sich Seiten neu anordnen, Text ändern sowie Kommentare und Markierungen ergänzen lassen. Über die Funktion Document Review kann Claude ein Dokument analysieren und Empfehlungen oder Anmerkungen im Editor hinzufügen. Für Adobe Express führt Adobe einen ebenenbasierten Editor ein: Bilder, Texte, Farben und Schriftarten lassen sich dort einzeln auswählen und anpassen. Das ist eine andere Arbeitsweise als eine rein dialogbasierte Generierung, denn Teams können gezielt ein Element ändern, ohne ein gesamtes Design neu erstellen zu lassen.

    Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist

    Im Marketing entstehen viele Materialien an den Übergängen zwischen Inhalt, Freigabe und Gestaltung: Produktblätter, Vertriebspräsentationen, Kampagnen-PDFs, Social-Media-Varianten oder Designvorlagen. Bislang wechseln Teams dafür oft zwischen Chat, PDF-Software, Grafikprogramm und Abstimmungsschleifen. Adobe positioniert die Erweiterung so, dass die Arbeit mit Dokumenten und Kreativ-Assets im laufenden Claude-Dialog weitergehen kann.

    Das verkürzt nicht automatisch jeden Produktionsprozess. Es verschiebt aber den Ort der Arbeit: Erst kann ein Team eine Datei oder Aufgabe im Gespräch einordnen, dann mit den passenden Adobe-Werkzeugen bearbeiten und anschließend einzelne gestalterische Details kontrolliert nachziehen. Besonders für kleinere Marketingabteilungen und B2B-Dienstleister ist diese Verbindung interessant, wenn wiederkehrende Unterlagen konsistent aktualisiert werden müssen.

    Der Nutzen hängt dabei von klaren Abläufen ab. Ein KI-Dialog ersetzt weder die fachliche Freigabe noch Markenregeln, Datenschutzprüfungen oder Rechte an Bildmaterial. Wer die neue Verbindung nutzt, sollte sie deshalb in die bestehende Content-Marketing-Strategie für Unternehmen einordnen: Welche Formate werden produziert, welche Qualitätssicherung ist nötig und wer darf final veröffentlichen?

    Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

    1. Bestehende Connectoren und Zugänge überprüfen

    Adobe zufolge werden vorhandene Adobe-Connectoren automatisch auf das neue Plugin aktualisiert. Prüfen Sie trotzdem, welche Teams Adobe for Claude bereits nutzen, welche Adobe-Konten verknüpft sind und welche Nutzungslimits oder Berechtigungen für die jeweilige Aufgabe gelten. Adobe nennt einen Gaststart sowie die Anmeldung mit einem Adobe-Konto; für den vollständigen Funktionsumfang verweist das Unternehmen auf ein Konto. Halten Sie intern fest, welche Mitarbeitenden Dateien verbinden dürfen und in welchem Kontext sie dies tun.

    2. Einen klar begrenzten PDF-Workflow testen

    Beginnen Sie mit einem wiederkehrenden, nicht vertraulichen Anwendungsfall: etwa einer freigegebenen Produktbroschüre, die für ein neues Angebot aktualisiert werden soll. Testen Sie, ob Seitenreihenfolge, Textkorrekturen, Kommentare und Export Ihren Anforderungen entsprechen. Bei Unterlagen mit personenbezogenen, vertraglichen oder sonst schutzwürdigen Daten sollte vorab geklärt sein, welche internen Regeln für Upload, Schwärzung und Freigabe gelten. Die neue Acrobat-Funktion zum Schwärzen ist ein Werkzeug, aber keine pauschale Freigabeentscheidung.

    3. Designvarianten mit Markenregeln absichern

    Der Express-Editor erlaubt laut Adobe die Bearbeitung einzelner Bilder, Texte, Farben und Schriften. Legen Sie vor einem Praxistest deshalb ein kleines Briefing an: zulässige Farben, Schriften, Bildsprache, Formate und die zuständige Endfreigabe. So wird aus einer schnellen Anpassung keine Reihe uneinheitlicher Motive. Für die kanalübergreifende Planung hilft es außerdem, Themen, Formate und Distribution in einer Content-Marketing-Strategie für Themen, Formate und Distribution zusammenzuführen.

    4. Ergebnisse und Aufwand messbar vergleichen

    Bewerten Sie die Erweiterung nicht nur nach dem Eindruck eines einzelnen Tests. Vergleichen Sie bei zwei oder drei konkreten Aufgaben Bearbeitungszeit, Zahl der Korrekturschleifen, Fehlerquote und Freigabedauer mit Ihrem bisherigen Vorgehen. Diese Kennzahlen passen in ein strukturiertes Online-Marketing-Controlling mit KPIs. Erst dann lässt sich beurteilen, ob der neue Ablauf wirklich Kapazität schafft oder lediglich Arbeitsschritte verlagert.

    Einordnung: Claude-Erweiterung und Gemini-Start sind getrennte Neuerungen

    Der Adobe-Beitrag vom 24. September behandelt zwei Ankündigungen. Neben den neuen Funktionen in Claude stellt Adobe seine Kreativwerkzeuge auch für Google Gemini bereit. In Gemini sollen Tools aus Photoshop, Lightroom, Express und Firefly für die Bearbeitung von Fotos, die Erstellung von Marketingmaterialien und die Anpassung von Designs verfügbar sein. Adobe beschreibt den Start in Gemini als ersten Schritt und kündigt weitere Werkzeuge an.

    Für den vorliegenden Claude-Workflow ist wichtig, diese beiden Bereiche nicht zu vermischen: Die Acrobat-Tools, der PDF-Editor und der ebenenbasierte Express-Editor sind die konkret beschriebenen Erweiterungen für Adobe for Claude. Verfügbarkeit, Einrichtung und Kompatibilität können laut Adobe variieren. Planen Sie daher keinen verbindlichen Prozess auf Basis einer Annahme, sondern prüfen Sie die Funktionen mit Ihren eigenen Konten und Dateitypen.

    FAQ zu Adobe in Claude

    Welche PDF-Aufgaben nennt Adobe für Claude?

    Adobe nennt unter anderem Seiten löschen, zusammenführen oder aufteilen, vertrauliche Informationen schwärzen sowie Dateien konvertieren oder exportieren. Im interaktiven PDF-Editor sollen sich außerdem Seiten neu anordnen, Text bearbeiten und Kommentare oder Markierungen ergänzen lassen.

    Kann ein Team einzelne Elemente eines Express-Designs bearbeiten?

    Ja. Adobe beschreibt einen ebenenbasierten Editor, über den Bilder, Texte, Farben und Schriftarten einzeln ausgewählt und verändert werden können. Die fachliche und markenkonforme Freigabe bleibt jedoch Aufgabe des Teams.

    Wann ist Adobe for Claude verfügbar?

    Laut Adobe wird das Plugin seit dem 24. September 2026 weltweit für Claude und Claude Code auf Desktop, Mobilgeräten und im Web eingeführt. Bestehende Adobe-Connectoren sollen automatisch aktualisiert werden; Verfügbarkeit und Kompatibilität können variieren.

    Quelle und Einordnung

    Die Angaben zu Funktionen, Plattformen und Rollout stammen aus dem Adobe Blog: „Adobe hält Einzug bei Gemini und erweitert die Möglichkeiten von Claude“ vom 24. September 2026. Die Empfehlungen in diesem Beitrag sind eine redaktionelle Einordnung für Marketingverantwortliche und leiten keine über die Quelle hinausgehenden Produktzusagen ab.

    Haben Sie Fragen?

    Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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      Michael Zemanek 27. September 2026 0 Comments
      NEWS

      Netflix-Werbung: Österreich und Schweiz ab März 2027 einplanen

      Netflix will sein werbefinanziertes Angebot am 1. März 2027 in neun weiteren EMEA-Ländern einführen – darunter Österreich und die Schweiz. Für Unternehmen mit DACH-Mediaplanung ist das keine sofortige Buchungsoption, aber ein klarer Termin für die strategische Vorbereitung. Parallel kündigt Netflix an, dass Pause Ads ab Oktober 2026 über Partner-DSPs programmatisch verfügbar sein sollen. Konkrete Preise, lokale Inventarmengen oder Buchungsbedingungen für Österreich und die Schweiz nennt das Unternehmen noch nicht.

      Inhaltsverzeichnis

      • Was Netflix angekündigt hat
      • Warum die Netflix-Werbung für Unternehmen relevant ist
      • Was Marketingteams jetzt prüfen sollten
      • 1. DACH-Mediaplanung für 2027 vorbereiten
      • 2. Messkonzept und Datenbasis vorab klären
      • 3. Kreativ- und Freigabeprozesse auf Bewegtbild ausrichten
      • 4. Programmatic-Partner und Buchungswege beobachten
      • Was noch offen ist
      • FAQ zur Netflix-Werbung in Österreich und der Schweiz
      • Wann startet Netflix-Werbung in Österreich und der Schweiz?
      • Sind Pause Ads bereits in Österreich und der Schweiz buchbar?
      • Sollten Unternehmen jetzt Budget auf Netflix verschieben?
      • Quelle und Einordnung
      • Haben Sie Fragen?

      Was Netflix angekündigt hat

      Die Ankündigung stammt aus dem ersten britischen Netflix Upfront vom 24. September 2026. Netflix plant, sein Werbeabo zum 1. März 2027 in Österreich, Belgien, Dänemark, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden und der Schweiz anzubieten. Damit erhalten Mitglieder in diesen Märkten eine zusätzliche Tarifoption; zugleich soll sich für Marken und Werbetreibende ein neuer Zugang zu Netflix-Zielgruppen öffnen.

      Für die Werbeseite sind zwei Punkte besonders relevant. Erstens verweist Netflix auf den Ausbau seiner eigenen Ads Suite mit Funktionen für Datenzusammenarbeit, Targeting und Messung. Zweitens sollen Pause Ads ab dem kommenden Monat, also ab Oktober 2026, programmatisch über Partner-DSPs verfügbar sein. Netflix kündigt zudem an, demografisches Targeting um Einkommen und Haushaltszusammensetzung zu erweitern. Die Mitteilung beschreibt die Richtung des Angebots, ersetzt aber keine lokale Produkt- oder Datenschutzdokumentation.

      Warum die Netflix-Werbung für Unternehmen relevant ist

      Österreich und die Schweiz ergänzen die DACH-Planung um zwei Märkte, in denen Bewegtbild, Reichweite und Markenaufbau häufig über verschiedene Anbieter gebucht werden. Der angekündigte Start schafft keinen Anlass für vorschnelle Budgetumschichtungen. Er gibt Marketingteams aber ausreichend Vorlauf, um CTV-Werbung, Zielgruppenlogik, Kreativformate und Erfolgsmessung in der Jahresplanung zu berücksichtigen.

      Besonders für Marken mit grenzüberschreitender Kommunikation kann ein zusätzlicher Streaming-Kanal die Mediaplanung vereinfachen, wenn Kampagnen in mehreren Märkten mit ähnlichem Setup laufen. Das bedeutet nicht automatisch, dass Netflix für jede Zielgruppe oder jedes Budget geeignet ist. Entscheidend bleiben verfügbare Reichweite, Brand-Safety-Vorgaben, Buchungswege, Messbarkeit und die Wirtschaftlichkeit gegenüber anderen Video- und digitalen Kanälen.

      Die angekündigten Pause Ads sind zudem ein Signal für eine breitere programmatische Anbindung. Ob und wie diese Formate in den neuen Märkten verfügbar sein werden, ist aus der Mitteilung nicht ersichtlich. Teams sollten daher zwischen bestätigten Terminen und noch offenen operativen Details unterscheiden.

      Was Marketingteams jetzt prüfen sollten

      1. DACH-Mediaplanung für 2027 vorbereiten

      Halten Sie den 1. März 2027 als Planungsannahme für Österreich und die Schweiz fest. Prüfen Sie, welche Kampagnen, Produkte und Zielgruppen dort grundsätzlich für CTV-Werbung infrage kommen. Dabei hilft ein Vergleich mit bestehenden Video-, Social- und Display-Investitionen: Wo fehlt Reichweite, wo soll Markenbekanntheit aufgebaut werden und wo ist Performance-Messung zwingend?

      2. Messkonzept und Datenbasis vorab klären

      Definieren Sie vor einer späteren Buchung, welche Kennzahlen eine Testkampagne beantworten soll. Je nach Ziel können Reichweite, Kontaktqualität, Markenwirkung, qualifizierte Website-Sessions oder Conversions relevant sein. Eine saubere Google-Analytics-4-Einrichtung und nachvollziehbare Conversion-Definitionen sind dafür eine wichtige Grundlage. Prüfen Sie außerdem intern, welche First-Party-Daten rechtmäßig und technisch nutzbar sind.

      3. Kreativ- und Freigabeprozesse auf Bewegtbild ausrichten

      Streaming-Inventar braucht andere Kreativentscheidungen als reine Suchanzeigen. Planen Sie Varianten nach Zielgruppe, Markt und Kampagnenziel, ohne lokale Besonderheiten zu übergehen. Klären Sie mit Legal, Datenschutz und Brand-Team frühzeitig, welche Daten- und Targeting-Optionen akzeptabel sind. Eine robuste Kampagnenplanung und Optimierung verbindet diese Vorarbeit mit klaren Testhypothesen und Budgetgrenzen.

      4. Programmatic-Partner und Buchungswege beobachten

      Da Netflix Pause Ads über Partner-DSPs in Aussicht stellt, sollten Agenturen und Inhouse-Teams ihre bestehenden Zugänge, Ansprechpartner und Reporting-Fähigkeiten prüfen. Warten Sie auf die konkreten Produktinformationen: Erst dann lässt sich bewerten, ob ein DSP-Zugang, ein direkter Einkauf oder ein anderer Buchungsweg für das eigene Unternehmen sinnvoll ist. Für die laufende Budgetsteuerung bietet auch ein strukturiertes Werbebudget mit klarer Messlogik eine übertragbare Grundlage.

      Was noch offen ist

      Netflix nennt in seiner Ankündigung weder Preise noch garantierte Reichweiten, Mindestbudgets oder lokale Inventar- und Buchungsdetails für Österreich und die Schweiz. Auch aus der Mitteilung allein lässt sich nicht ableiten, welche der angesprochenen Targeting- und Messfunktionen in welchem Land zum Start verfügbar sein werden. Unternehmen sollten deshalb nur bestätigte Fakten in ihre Roadmap aufnehmen und operative Entscheidungen erst auf Basis der späteren lokalen Produktdokumentation treffen.

      FAQ zur Netflix-Werbung in Österreich und der Schweiz

      Wann startet Netflix-Werbung in Österreich und der Schweiz?

      Netflix hat den Start des Werbeabos für den 1. März 2027 angekündigt.

      Sind Pause Ads bereits in Österreich und der Schweiz buchbar?

      Nein. Netflix kündigt die programmatische Verfügbarkeit von Pause Ads über Partner-DSPs ab Oktober 2026 an, nennt in der Mitteilung aber keine verbindlichen lokalen Details für die beiden Märkte.

      Sollten Unternehmen jetzt Budget auf Netflix verschieben?

      Noch nicht allein wegen der Ankündigung. Sinnvoll ist, den Kanal in die Planung aufzunehmen, Messziele festzulegen und auf konkrete Informationen zu Inventar, Preisen und Buchungswegen zu warten.

      Quelle und Einordnung

      Die Angaben beruhen auf der Netflix-Mitteilung „Netflix Hosts First UK Upfront“ vom 24. September 2026. Netflix ist die Primärquelle für die angekündigte Länderexpansion, den Starttermin und die genannten Produktentwicklungen. Die Einordnung zu Planung, Messung und Umsetzung richtet sich an Unternehmen und Marketingverantwortliche und trennt bestätigte Ankündigungen von noch offenen Details.

      Haben Sie Fragen?

      Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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        Michael Zemanek 26. September 2026 0 Comments
        NEWS

        Search Console: Multimodale Suche für Unternehmen messbar

        Google erweitert die Search Console um eine Auswertung für multimodale Websuchen. Unternehmen können damit erstmals getrennt nachvollziehen, wie ihre Website bei bildgestützten Suchanfragen sichtbar wird – etwa über Google Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in der Google Suche oder die Chrome-Funktion „Mit Google nach Bild suchen“. Der weltweite Rollout startet am 24. September 2026; Kennzahlen erscheinen dort, wo eine Property tatsächlich Traffic aus diesen Sucharten erhält.

        Inhaltsverzeichnis

        • Was Google in der Search Console verändert
        • Warum die Änderung für Unternehmen relevant ist
        • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
        • 1. Den neuen Filter in bestehenden Properties beobachten
        • 2. Zeiträume und Seitengruppen getrennt auswerten
        • 3. Exporte in das reguläre Reporting integrieren
        • 4. Visuelle Inhalte anhand echter Such- und Nutzersignale priorisieren
        • 5. Keine Schnellschlüsse aus einzelnen Kennzahlen ziehen
        • Grenzen der neuen Kennzahlen
        • FAQ zur multimodalen Suche in der Search Console
        • Welche Sucharten umfasst der neue Bericht?
        • Ist der Filter schon weltweit verfügbar?
        • Verbessert der Filter das Ranking meiner Website?
        • Quelle und Einordnung
        • Haben Sie Fragen?

        Was Google in der Search Console verändert

        In den Leistungsberichten für Suchergebnisse gibt es einen neuen Suchtyp-Filter für multimodale Suchen. Google bindet diese Daten außerdem in den Bericht für generative KI-Funktionen ein. Die Neuerung schafft keinen zusätzlichen Rankingfaktor und auch keine neue Darstellungsform für Websites. Sie erweitert die Messbarkeit: Sichtbarkeit, Klicks und weitere bekannte Leistungsdaten lassen sich für eine klar abgegrenzte Gruppe von Suchvorgängen betrachten.

        Multimodal bedeutet hier: Menschen starten oder verfeinern eine Suche mit einem Bild. Das kann ein Foto aus der Smartphone-Kamera sein, ein Bild-Upload in der Google Suche, eine Suche mit Google Lens oder Circle to Search. Gerade bei Produkten, Orten, Einrichtungsbeispielen, Ersatzteilen, Rezepten oder visuellen Problemstellungen ist der Ausgangspunkt häufig kein klassisches Keyword. Für das Reporting ist das wichtig, weil diese Zugriffe bisher nicht separat zu erkennen waren.

        Die Daten stehen laut Google nicht rückwirkend pauschal für jede Website bereit. Sie werden angezeigt, sobald eine Property relevanten Traffic aus multimodalen Anfragen erhält. Der Filter kann anschließend über die Export-Funktion in andere Analysewerkzeuge übernommen werden. Eine solide Grundlage zum Aufbau der übrigen Berichte bietet auch das Glossar zur Google Search Console.

        Warum die Änderung für Unternehmen relevant ist

        Für Marketing- und SEO-Teams entsteht ein zusätzlicher Blick auf die Suchnachfrage. Wenn Bildmaterial, Produktseiten oder visuelle Hilfestellungen eine Rolle spielen, kann die neue Segmentierung zeigen, ob daraus überhaupt messbare Suchkontakte entstehen. Das ersetzt weder die Analyse nach Suchanfragen noch die Bewertung von Umsatz, Leads oder qualifizierten Anfragen. Es verhindert aber, dass ein wachsender visueller Zugangskanal vollständig in den allgemeinen Web-Suchwerten verschwindet.

        Besonders E-Commerce-Unternehmen können prüfen, ob einzelne Produktgruppen bei bildgestützten Recherchen sichtbar werden. B2B-Anbieter können beobachten, ob technische Abbildungen, Referenzfotos oder Anwendungsbeispiele neue Zugriffe liefern. Dienstleistungsunternehmen mit lokalen Leistungen profitieren möglicherweise bei visuell geprägten Suchen nach Orten, Stilen oder konkreten Problemen. Ob daraus ein Geschäftseffekt entsteht, lässt sich jedoch nur mit den eigenen Conversion- und CRM-Daten beurteilen.

        Die neue Auswertung ist deshalb vor allem ein Diagnosewerkzeug. Hohe Impressionen bedeuten nicht automatisch mehr Nachfrage, und Klicks allein beweisen keinen wirtschaftlichen Erfolg. Teams sollten das Segment mit ihren bestehenden Zielgrößen verbinden, statt aus einzelnen Ausschlägen voreilige Content- oder Budgetentscheidungen abzuleiten. Wer Sichtbarkeit im Suchumfeld grundsätzlich einordnen möchte, findet ergänzende Grundlagen im Beitrag über Google Ranking.

        Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

        1. Den neuen Filter in bestehenden Properties beobachten

        Öffnen Sie in den Leistungsberichten der betroffenen Search-Console-Property den Suchtyp-Filter und prüfen Sie, ob multimodale Daten erscheinen. Dokumentieren Sie den Startzeitpunkt der Beobachtung. Da der Rollout am 24. September beginnt und Daten nur bei entsprechendem Traffic sichtbar werden, ist ein leerer Bericht zunächst kein Hinweis auf ein technisches Problem oder schlechte Qualität.

        2. Zeiträume und Seitengruppen getrennt auswerten

        Vergleichen Sie nicht nur die gesamte Website. Bildstarke Kategorien, Produktdetailseiten, Ratgeber mit eigenen Grafiken oder lokale Landingpages können sich deutlich unterscheiden. Nutzen Sie Seiten- und Zeitfilter, um Muster einzugrenzen. Prüfen Sie anschließend, ob die betroffenen Seiten sauber indexierbar sind, relevante Inhalte direkt erklären und den nächsten Schritt für Interessierte verständlich machen.

        3. Exporte in das reguläre Reporting integrieren

        Google erlaubt den Export der gefilterten Daten. Ergänzen Sie das Segment zunächst als separate Zeile oder Ansicht im SEO-Reporting. So bleibt nachvollziehbar, ob Veränderungen aus der multimodalen Suche stammen oder aus anderen Suchtypen. Verbinden Sie die Werte, wenn möglich, mit Webanalyse und CRM: Entscheidend sind nicht nur Klicks, sondern auch Interaktionen, Anfragen und die Qualität der Kontakte.

        4. Visuelle Inhalte anhand echter Such- und Nutzersignale priorisieren

        Die neue Messung ist kein Anlass, wahllos Bilder zu produzieren oder bestehende Seiten mit Dekoration zu überladen. Priorisieren Sie Seiten, auf denen Bilder eine fachliche Frage besser beantworten: Produkte, Varianten, Anwendungen, Vorher-Nachher-Situationen oder Standortbezüge. Sorgfältige Bilddateien, verständliche Alternativtexte und eine inhaltlich passende Seite bleiben sinnvoller als rein technische Optimierungen ohne Nutzwert.

        5. Keine Schnellschlüsse aus einzelnen Kennzahlen ziehen

        Setzen Sie vor einer größeren Maßnahme einen Beobachtungszeitraum fest und vergleichen Sie mehrere Kennzahlen. Falls multimodaler Traffic sichtbar wird, klären Sie zuerst: Welche Seiten erhalten ihn? Wie verhalten sich Nutzer danach? Und gibt es einen Unterschied bei Conversion-Raten oder Leadqualität? Für die methodische Prüfung von Wettbewerbern und Sichtbarkeitslücken kann eine Konkurrenzanalyse im SEO einen zusätzlichen Rahmen liefern.

        Grenzen der neuen Kennzahlen

        Google beschreibt den Filter als Reporting-Erweiterung. Daraus lässt sich weder eine bestimmte Reichweite noch ein Vorteil für einzelne Branchen ableiten. Auch bleibt offen, wie groß der Anteil multimodaler Suchen je Markt, Gerät oder Zielgruppe ist. Die Daten helfen bei der Einordnung der eigenen Property; sie ersetzen keine Tests, keine Conversion-Messung und keine strategische Entscheidung über Inhalte.

        Für Unternehmen ist die pragmatische Reihenfolge daher klar: Verfügbarkeit prüfen, Daten sauber segmentieren, relevante Seiten bewerten und erst dann Verbesserungen priorisieren. Wer dabei externe Unterstützung für Analyse, technische Umsetzung und Content-Abstimmung benötigt, kann die SEO-Beratung für Unternehmen als Orientierung für die Auswahl nutzen.

        FAQ zur multimodalen Suche in der Search Console

        Welche Sucharten umfasst der neue Bericht?

        Google nennt unter anderem Google Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in der Google Suche und die Chrome-Funktion „Mit Google nach Bild suchen“.

        Ist der Filter schon weltweit verfügbar?

        Google startet den weltweiten Rollout am 24. September 2026. Messwerte erscheinen in einer Property, wenn sie Traffic aus entsprechenden Suchanfragen erhält.

        Verbessert der Filter das Ranking meiner Website?

        Nein. Er schafft zusätzliche Transparenz im Reporting. Verbesserungen an Inhalt, Technik oder Bildmaterial sollten weiterhin auf konkrete Nutzerbedürfnisse und messbare Ziele ausgerichtet sein.

        Quelle und Einordnung

        Die Angaben zu Funktionsumfang, Startdatum und Rollout stammen aus der Ankündigung von Google Search Central. Die Einordnung zu Reporting, Priorisierung und Conversion-Messung leitet daraus keine versprochenen Traffic- oder Umsatzwirkungen ab, sondern beschreibt sinnvolle Prüfschritte für Marketingteams.

        Haben Sie Fragen?

        Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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          Michael Zemanek 25. September 2026 0 Comments
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          Amazon Ads data manager: Eigene Daten für Sponsored Ads nutzen

          Amazon erweitert den Ads data manager weltweit auf Sponsored Ads. Das teilte Amazon Ads am 22. September 2026 mit. Unternehmen können damit eigene Daten stärker in ihre Amazon-Werbung einbeziehen. Für Marketingverantwortliche ergibt sich daraus ein konkreter Prüfauftrag: Welche Daten sind geeignet, welches Kampagnenziel sollen sie unterstützen und wie lässt sich ihr Nutzen nachvollziehbar bewerten?

          Inhaltsverzeichnis

          • Was Amazon angekündigt hat
          • Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist
          • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
          • 1. Verfügbarkeit im eigenen Werbekonto dokumentieren
          • 2. Einen geeigneten Datenbestand auswählen
          • 3. Eine überprüfbare Testfrage formulieren
          • 4. Umsatz und Wirtschaftlichkeit gemeinsam bewerten
          • FAQ zum Amazon Ads data manager
          • Sollten Unternehmen sofort alle vorhandenen Daten anbinden?
          • Wie sollten Teams mit angekündigten Funktionen planen?
          • Quelle und Einordnung
          • Haben Sie Fragen?

          Was Amazon angekündigt hat

          Nach Angaben von Amazon steht die Erweiterung auf Sponsored Ads bereits weltweit zur Verfügung. Als eigene Daten nennt der Anbieter beispielsweise Website-Aktivitäten und E-Mail-Daten. Diese lassen sich mit Einkaufs-, Browsing- und Streaming-Signalen von Amazon verbinden. Die vollständige Meldung ist in der Ankündigung von Amazon Ads zu neuen Sponsored-Ads-Werkzeugen nachzulesen.

          Zwei weitere Neuerungen haben einen anderen regionalen Zeitplan: Ein KI-gestütztes Dashboard für Kampagnenempfehlungen ist für Oktober 2026 in den USA angekündigt. Die automatische Optimierung soll dort im Januar 2027 folgen. Diese Termine belegen keine entsprechende Verfügbarkeit in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

          Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist

          Eigene Kundendaten sind zunächst eine betriebliche Ressource. Ihr Wert für Werbung entsteht erst, wenn das Unternehmen eine klare Verbindung zwischen Datenbestand, Zielgruppe und Geschäftsentscheidung herstellt. Eine neue technische Anbindung ist deshalb ein Anlass, diese Verbindung zu überprüfen. Ein ungepflegter Datenbestand wird durch eine zusätzliche Plattformverbindung nicht automatisch aussagekräftiger.

          Für Händler liegt eine mögliche Prüfaufgabe darin, vorhandenes Kundenwissen mit den Zielen einzelner Produktgruppen abzugleichen. Ein Unternehmen mit einem kleinen Sortiment braucht möglicherweise einen anderen Test als eine Marke mit vielen wiederkehrenden Käufen. B2B-Dienstleister sollten zuerst klären, ob Amazon-Werbung überhaupt zu ihrem Vertriebsmodell passt. Eine neue Funktion allein begründet noch keinen zusätzlichen Werbekanal.

          Auch die Geschäftsführung sollte vor einem Projektstart wissen, welche Entscheidung das Vorhaben ermöglichen soll. Geht es um wirtschaftlichere Verkäufe, einen strukturierten Zielgruppentest oder bessere Abläufe im Marketingteam? Ein präzises Ziel erleichtert später die Bewertung. Wer zunächst die Grundlagen seiner bezahlten Kampagnen ordnen möchte, findet dazu Hinweise im Beitrag über Planung und Optimierung einer SEA-Kampagne. Die konkrete Umsetzung bleibt jeweils plattformspezifisch. Unsere Leistungsseite zur Betreuung von Suchmaschinenwerbung erläutert ergänzend unseren Ansatz für SEA-Projekte.

          Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

          Die folgenden Schritte sind redaktionelle Handlungsempfehlungen aus der angekündigten Datenanbindung und den unterschiedlichen Verfügbarkeiten. Sie beschreiben einen möglichen Prüfprozess für Unternehmen, keine von Amazon vorgeschriebene Vorgehensweise und keine zugesicherte Verbesserung der Kampagnenleistung.

          1. Verfügbarkeit im eigenen Werbekonto dokumentieren

          Prüfen Sie im verwendeten Amazon-Ads-Konto, ob die Datenanbindung für Ihre vorgesehenen Kampagnen angeboten wird. Halten Sie Marktplatz, Kontozugang, zuständige Person und die konkret sichtbaren Möglichkeiten fest. Erstellen Sie für das Dashboard und die automatische Optimierung separate Einträge in Ihrer Planung. So wird aus einer weltweiten Ankündigung zur Datenanbindung keine unbelegte Annahme über sämtliche neuen Werkzeuge.

          Für international tätige Teams empfiehlt sich eine kurze Übersicht nach Markt. Ein US-Team und ein deutsches Team sollten eindeutig erkennen können, welche Funktion jeweils getestet werden kann und welche lediglich angekündigt ist. Das verhindert Missverständnisse bei gemeinsamen Präsentationen, Budgetentscheidungen und internen Schulungen.

          2. Einen geeigneten Datenbestand auswählen

          Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche eigenen Daten liegen vor, aus welchem System stammen sie und wer pflegt sie? Dokumentieren Sie Aktualität, erkennbare Lücken und den fachlichen Zweck. Ein überschaubarer, nachvollziehbarer Bestand ist für einen ersten Test leichter zu beurteilen als eine umfangreiche Sammlung mit unklarer Herkunft.

          Klären Sie vor einer Übertragung außerdem intern, welche Daten für den vorgesehenen Zweck freigegeben sind und wer die erforderlichen Prüfungen übernimmt. Die Produktankündigung ersetzt diese unternehmensbezogene Entscheidung nicht. Halten Sie Zuständigkeiten schriftlich fest, damit Marketing, Datenverantwortliche und gegebenenfalls externe Betreuung denselben Arbeitsstand haben. Konkrete rechtliche Anforderungen sind gesondert für den jeweiligen Einsatz zu beurteilen.

          3. Eine überprüfbare Testfrage formulieren

          Wählen Sie eine konkrete Produktgruppe oder einen klar begrenzten Kampagnenbereich. Formulieren Sie vorab, was Sie herausfinden möchten. Eine geeignete Frage lautet beispielsweise, ob sich die Wirtschaftlichkeit dieses Bereichs mit dem vorgesehenen Dateneinsatz verbessert. Legen Sie passende Kennzahlen, einen verantwortlichen Auswerter und Kriterien für Fortsetzung oder Abbruch fest.

          Vermeiden Sie gleichzeitig grundlegende Änderungen an Preisen, Sortiment, Anzeigen und Budget, wenn Sie den Beitrag der Datenanbindung beurteilen möchten. Lassen sich solche Änderungen nicht vermeiden, gehören sie in das Testprotokoll. Eine saubere Dokumentation macht Ergebnisse auch dann nützlich, wenn kein eindeutiger Vorteil erkennbar wird.

          4. Umsatz und Wirtschaftlichkeit gemeinsam bewerten

          Ein höherer gemeldeter Umsatz beantwortet noch nicht, ob ein Test wirtschaftlich sinnvoll war. Betrachten Sie daher auch Werbekosten und die intern verfügbare Margenbetrachtung. Prüfen Sie, ob Aktionen, Saison, Lieferfähigkeit oder Preisänderungen den Vergleich beeinflusst haben könnten. Trennen Sie Beobachtungen von Vermutungen, wenn Sie die Ergebnisse der Geschäftsführung vorstellen.

          Eine nachvollziehbare Ausgangsbasis ist dabei besonders hilfreich. Der Beitrag zu Budget, Struktur und Messung bezahlter Werbung beschreibt übergreifende Planungsfragen. Für die operative Auswertung müssen anschließend die Definitionen und Berichte des tatsächlich eingesetzten Amazon-Werbekontos herangezogen werden.

          FAQ zum Amazon Ads data manager

          Sollten Unternehmen sofort alle vorhandenen Daten anbinden?

          Aus redaktioneller Sicht empfiehlt sich zunächst ein begrenzter, begründeter Einsatz. Entscheidend sind ein klarer Zweck, intern geprüfte Daten und eine überprüfbare Testfrage. Eine vollständige Übertragung ist kein sinnvolles Projektziel, solange der erwartete Nutzen und die Verantwortlichkeiten ungeklärt bleiben.

          Wie sollten Teams mit angekündigten Funktionen planen?

          Führen Sie Ankündigungen als gesonderte Punkte in Ihrer Arbeitsplanung. Versehen Sie sie mit einem Verantwortlichen für die erneute Verfügbarkeitsprüfung. Verbindliche Aufgaben und Budgets sollten auf dem beruhen, was im eigenen Markt und Konto tatsächlich nutzbar ist.

          Quelle und Einordnung

          Grundlage ist die oben verlinkte Primärquelle von Amazon Ads vom 22. September 2026. Die Angaben zu Funktionen und Terminen stammen vom Anbieter; die Empfehlungen zur Projektplanung und Erfolgskontrolle sind redaktionelle Einordnung. Für Unternehmen steht jetzt vor allem die Frage an, ob ein begrenzter Datentest zu ihren bestehenden Kampagnenzielen passt.

          Haben Sie Fragen?

          Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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            Michael Zemanek 24. September 2026 0 Comments
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            Google-Standortdaten: Was die DPC-Strafe für Marketingteams bedeutet

            Die irische Datenschutzaufsicht Data Protection Commission (DPC) hat gegen Google Geldbußen von insgesamt 403 Millionen Euro verhängt. Im Zentrum steht die Verarbeitung von Standortdaten in drei Google-Funktionen zwischen Mai 2018 und Februar 2020. Für Marketingteams ist die Entscheidung vor allem ein deutliches Signal: Standortdaten können Werbung und Interessenprofile verbessern, verlangen aber eine nachvollziehbare Rechtsgrundlage, transparente Informationen und klar begrenzte Speicherfristen.

            Inhaltsverzeichnis

            • Was die DPC über Googles Standortdaten entschieden hat
            • Welche Funktionen von der Entscheidung betroffen sind
            • Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist
            • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
            • 1. Standortdaten im eigenen Dateninventar sichtbar machen
            • 2. Zweck, Rechtsgrundlage und Transparenz gemeinsam prüfen
            • 3. Speicherfristen technisch durchsetzen
            • 4. Kampagnen und Zielgruppen auf Abhängigkeiten testen
            • 5. Verantwortlichkeiten zwischen Marketing, Datenschutz und IT klären
            • Was die Entscheidung nicht bedeutet
            • FAQ zur DPC-Strafe gegen Google
            • Wie hoch ist das Bußgeld?
            • Welche Google-Funktionen wurden untersucht?
            • Welche Frist hat Google erhalten?
            • Müssen Werbetreibende ihre Google-Ads-Kampagnen sofort ändern?
            • Quelle und Einordnung
            • Haben Sie Fragen?

            Was die DPC über Googles Standortdaten entschieden hat

            Die DPC veröffentlichte ihre Entscheidung am 21. September 2026 nach einer Untersuchung gegen Google Ireland Limited. Auslöser waren Beschwerden mehrerer europäischer Verbraucherorganisationen. Geprüft wurde die Verarbeitung von Standortdaten in den Funktionen Web & App Activity, Location History und Location Accuracy im Zeitraum vom 25. Mai 2018 bis zum 4. Februar 2020.

            Nach Angaben der Behörde verstieß Google bei Web & App Activity und Location History gegen Anforderungen an Rechtmäßigkeit und Fairness. Zusätzlich beanstandete die DPC Transparenzmängel bei allen drei Funktionen, unzureichende Nachweise zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Grundsätze bei Location Accuracy sowie die Speicherung von Standortdaten bei Web & App Activity und Location History.

            Die Behörde verhängte deshalb Geldbußen von insgesamt 403 Millionen Euro und ordnete an, die beanstandete Verarbeitung innerhalb von sechs Monaten in Einklang mit den Vorgaben zu bringen. Die vollständige Entscheidung will die DPC zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Daraus folgt: Die Pressemitteilung liefert eine klare Zusammenfassung, aber noch nicht sämtliche rechtlichen und technischen Einzelheiten.

            Welche Funktionen von der Entscheidung betroffen sind

            Web & App Activity ist eine Einstellung für Google-Konten. Ist sie aktiviert, kann Google Informationen zur Nutzung eigener Dienste verarbeiten. Dazu können unter anderem Suchverlauf, Browserverlauf und Standortdaten gehören. Location History zeichnet bei aktivierter Funktion Orte, Aktivitäten und Wege auf und stellt sie in der privaten Zeitachse von Google Maps dar.

            Location Accuracy betrifft dagegen Android-Geräte und verbessert die Standortbestimmung über das reine GPS-Signal hinaus. Diese Funktion kann laut DPC auch von Personen genutzt werden, die kein Google-Konto besitzen. Die drei Funktionen unterscheiden sich damit technisch und in ihrer Nutzung. Gemeinsam ist ihnen, dass Standortinformationen besonders aussagekräftig sein können.

            Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist

            Die DPC weist ausdrücklich darauf hin, dass Standortdaten dazu verwendet werden können, Werbung zu beeinflussen oder Interessen abzuleiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Behörde eine konkrete Änderung an Google Ads angekündigt hat. Marketingverantwortliche sollten die Entscheidung daher nicht als unmittelbare Produktmeldung lesen, sondern als regulatorischen Maßstab für den Umgang mit detaillierten Verhaltens- und Standortsignalen.

            Für Unternehmen wird besonders wichtig, ob sie selbst Standortdaten erheben, Zielgruppen nach Orten bilden oder entsprechende Signale über Analyse-, Werbe- und App-Systeme weitergeben. Dabei zählt nicht nur, ob ein Consent-Banner vorhanden ist. Entscheidend ist die gesamte Verarbeitungskette: Welche Daten entstehen, für welchen Zweck werden sie verwendet, wer erhält sie und wann werden sie gelöscht?

            Wer Messung und Kampagnensteuerung systematisch aufsetzen möchte, sollte Datenschutzfragen direkt mit der technischen Architektur verbinden. Das gilt etwa für die Einrichtung einer belastbaren Web-Analytics-Lösung ebenso wie für die Konfiguration von Einwilligungen im Google Tag Manager und Consent-Banner.

            Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

            1. Standortdaten im eigenen Dateninventar sichtbar machen

            Erfassen Sie, welche Websites, Apps, CRM-Prozesse, Analysewerkzeuge und Werbeplattformen Standortinformationen verarbeiten. Unterscheiden Sie präzise zwischen groben Regionen, IP-basierten Ableitungen, GPS-Daten, Filialbesuchen und von Plattformen gebildeten Interessen. Nur ein konkretes Dateninventar zeigt, wo besondere Risiken oder unnötige Datensammlungen liegen.

            2. Zweck, Rechtsgrundlage und Transparenz gemeinsam prüfen

            Vergleichen Sie die tatsächliche technische Verarbeitung mit Datenschutzhinweisen, Einwilligungstexten und internen Verzeichnissen. Ein Zweck wie „Marketing“ ist häufig zu allgemein, wenn Standortdaten für verschiedene Analysen, Personalisierungen oder Zielgruppen verwendet werden. Die Information für Nutzer sollte verständlich erklären, welche Daten zu welchem Zweck genutzt werden und welche Beteiligten Zugriff erhalten.

            3. Speicherfristen technisch durchsetzen

            Definieren Sie nicht nur Löschfristen auf dem Papier. Prüfen Sie auch Einstellungen in Analyse-, Werbe- und Datenplattformen sowie Exporte in Data Warehouses oder CRM-Systeme. Wo historische Standortdaten keinen nachweisbaren Nutzen mehr haben, sollten Unternehmen die Aufbewahrung verkürzen oder die Daten löschen. Regelmäßige Kontrollen verhindern, dass einmal eingerichtete Systeme dauerhaft weiter sammeln.

            4. Kampagnen und Zielgruppen auf Abhängigkeiten testen

            Dokumentieren Sie, welche Kampagnen Standortsignale für Aussteuerung, Ausschlüsse oder Erfolgsmessung verwenden. Prüfen Sie anschließend, ob weniger genaue Daten denselben Geschäftszweck erfüllen. Auch bei SEA-Kampagnen mit klarer Mess- und Budgetlogik sollte die Datenmenge auf das erforderliche Maß begrenzt bleiben.

            5. Verantwortlichkeiten zwischen Marketing, Datenschutz und IT klären

            Marketing kennt die Kampagnenziele, IT die technische Datenübertragung und Datenschutz die rechtlichen Anforderungen. Legen Sie deshalb fest, wer neue Tags und Zielgruppen freigibt, wer Speicherfristen kontrolliert und wer Änderungen von Plattformanbietern bewertet. Ein wiederkehrender Review ist sinnvoller als eine einmalige Dokumentation beim Start eines Tools.

            Was die Entscheidung nicht bedeutet

            Aus der Mitteilung der DPC lässt sich weder ein allgemeines Verbot standortbezogener Werbung noch eine sofortige Abschaltung bestimmter Google-Funktionen ableiten. Die Untersuchung bezieht sich auf einen historischen Zeitraum und konkrete Verarbeitungen. Ebenso liegen noch nicht alle Einzelheiten der vollständigen Entscheidung vor. Unternehmen sollten deshalb bestehende Prozesse sachlich prüfen, ohne aus der Geldbuße vorschnell allgemeine Produktfolgen abzuleiten.

            FAQ zur DPC-Strafe gegen Google

            Wie hoch ist das Bußgeld?

            Die DPC nennt administrative Geldbußen von insgesamt 403 Millionen Euro.

            Welche Google-Funktionen wurden untersucht?

            Gegenstand waren Web & App Activity, Location History und Location Accuracy. Der untersuchte Zeitraum reicht vom 25. Mai 2018 bis zum 4. Februar 2020.

            Welche Frist hat Google erhalten?

            Google soll die beanstandete Verarbeitung innerhalb von sechs Monaten in Einklang mit den Vorgaben bringen.

            Müssen Werbetreibende ihre Google-Ads-Kampagnen sofort ändern?

            Die DPC-Mitteilung kündigt keine konkrete Änderung an Google Ads an. Sinnvoll ist dennoch, standortbezogene Zielgruppen, Datenflüsse, Transparenztexte und Speicherfristen zu überprüfen.

            Quelle und Einordnung

            Grundlage dieser Einordnung ist die Mitteilung der irischen Data Protection Commission vom 21. September 2026. Die Behörde will die vollständige Entscheidung noch veröffentlichen. Konkrete Folgen für einzelne Produkte oder Kampagnen sollten daher erst anhand weiterer offizieller Informationen bewertet werden.

            Haben Sie Fragen?

            Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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              Michael Zemanek 22. September 2026 0 Comments
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              Google streicht kostenlose Produktflächen im EWR: Was Händler prüfen sollten

              Google hat kostenlose Produktlisten und Produktkarussells aus den Suchergebnissen im Europäischen Wirtschaftsraum entfernt. Das berichtet Search Engine Roundtable unter Berufung auf sichtbare Veränderungen in mehreren europäischen Märkten und eine Bestätigung durch Googles Ads Liaison. Für Händler in Deutschland und Österreich betrifft die Änderung einen organischen Zugang zu Produktinteressenten. Sie bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche kostenlosen Google-Produkteinträge auf allen Flächen verschwunden sind.

              Inhaltsverzeichnis

              • Was wurde bei den kostenlosen Produktflächen geändert?
              • Warum ist die Entwicklung für Händler relevant?
              • Was sollten Marketingteams jetzt prüfen?
              • 1. Produkt-Traffic nach Land und Quelle vergleichen
              • 2. Merchant-Center-Feeds weiterhin pflegen
              • 3. Abhängigkeit von einzelnen Suchflächen reduzieren
              • 4. Vergleichsdienste und bezahlte Optionen getrennt bewerten
              • 5. Auswirkungen nicht vorschnell verallgemeinern
              • FAQ
              • Sind kostenlose Google-Produkteinträge vollständig abgeschafft?
              • Betrifft die Änderung auch Shopping-Anzeigen?
              • Sollten Händler jetzt sofort mehr Werbebudget einsetzen?
              • Quelle und Einordnung
              • Haben Sie Fragen?

              Was wurde bei den kostenlosen Produktflächen geändert?

              Betroffen sind laut Search Engine Roundtable die kostenlosen Produktlisten und die organischen Produktkarussells in der Google-Suche innerhalb des EWR. Der Bericht wurde am 18. September 2026 veröffentlicht. Er verweist auf Beobachtungen, nach denen die sogenannten „Popular Products“-Karussells in mehreren EWR-Ländern nahezu vollständig zurückgingen. Googles Ads Liaison Ginny Marvin bestätigte demnach in einem LinkedIn-Kommentar, dass Google die kostenlosen Produktlisten wegen der europäischen DMA-Vorgaben entfernt habe.

              Den frei werdenden Raum sollen stärker Preisvergleichsdienste beziehungsweise Comparison Shopping Services nutzen. Damit verändert sich, welcher Anbieter zwischen Produktsuche und Händlerwebsite steht. Ein Nutzer kann bei einer kommerziellen Suche künftig eher auf einen Vergleichsdienst gelangen, statt direkt über eine kostenlose Google-Produktfläche zum Händler zu klicken.

              Wichtig ist die Abgrenzung: Die Meldung bezieht sich auf bestimmte Flächen in den EWR-Suchergebnissen. Sie belegt weder das Ende aller kostenlosen Einträge im Merchant Center noch das Ende bezahlter Shopping-Anzeigen. Händler sollten deshalb nicht pauschal ihre Produktfeeds stoppen, sondern die Wirkung nach Fläche, Land und Traffic-Quelle prüfen.

              Warum ist die Entwicklung für Händler relevant?

              Kostenlose Produktflächen konnten insbesondere bei konkreten Kaufabsichten zusätzliche Sichtbarkeit schaffen. Produktbild, Preis und Händlername machten Angebote schon auf der Suchergebnisseite vergleichbar. Fällt diese Darstellung weg, kann sich der Anteil unbezahlter Produktbesuche verändern. Das Risiko ist für Shops besonders hoch, wenn ein wesentlicher Teil ihrer Neukundengewinnung von wenigen Google-Flächen abhängt.

              Die Änderung verschiebt außerdem die Wettbewerbslogik. Neben klassischen organischen Treffern und bezahlten Shopping-Anzeigen gewinnen Vergleichsdienste als Vermittler an Bedeutung. Händler müssen daher prüfen, über welche Partner ihre Produkte auffindbar sind, welche Kosten entstehen und ob Produktdaten, Preise sowie Verfügbarkeit korrekt übernommen werden. Eine gute Grundlage bleibt eine klare E-Commerce-SEO-Strategie, weil Kategorieseiten, Produktseiten und technische Qualität weiterhin direkte organische Zugänge schaffen können.

              Für Marketingverantwortliche ist vor allem die Messung anspruchsvoller. Ein Rückgang bei kostenlosen Produktklicks kann zeitlich mit anderen Effekten zusammenfallen, etwa saisonaler Nachfrage, Preisänderungen oder schwankender Sichtbarkeit einzelner Kategorien. Ohne getrennte Auswertung besteht die Gefahr, jede Veränderung vorschnell der neuen EWR-Darstellung zuzuschreiben.

              Was sollten Marketingteams jetzt prüfen?

              1. Produkt-Traffic nach Land und Quelle vergleichen

              Vergleichen Sie die Tage vor und nach der beobachteten Umstellung für Deutschland, Österreich und weitere relevante EWR-Märkte. Betrachten Sie dabei Klicks und Sitzungen aus kostenlosen Produktflächen getrennt von organischer Suche, bezahlten Shopping-Kampagnen und Preisvergleichsdiensten. Dokumentieren Sie den Zeitpunkt auffälliger Abweichungen. Eine saubere Google-Analytics-4-Einrichtung hilft, Zielseiten, Länder und Kampagnenquellen konsistent auszuwerten.

              2. Merchant-Center-Feeds weiterhin pflegen

              Beenden Sie die Feed-Pflege nicht allein aufgrund dieser Meldung. Prüfen Sie stattdessen Freigaben, Ablehnungen, Preise, Verfügbarkeit, Versandinformationen und Ziel-URLs. Produktdaten können weiterhin für andere Google-Flächen und für bezahlte Kampagnen relevant sein. Halten Sie zugleich fest, auf welchen Flächen Ihr Konto tatsächlich Sichtbarkeit erhält, damit Entscheidungen auf Kontodaten statt auf allgemeinen Schlagzeilen beruhen.

              3. Abhängigkeit von einzelnen Suchflächen reduzieren

              Stärken Sie eigene Kategorie- und Produktseiten, wiederkehrende Kundenkontakte sowie weitere Akquisekanäle. Priorisieren Sie Kategorien mit hoher Marge oder starker Nachfrage und verbessern Sie dort Inhalte, interne Verlinkung, strukturierte Produktdaten und technische Performance. Wenn organische Sichtbarkeit strategisch wichtig ist, kann eine strukturierte SEO-Beratung für Unternehmen helfen, Risiken und Maßnahmen nach Geschäftswert zu ordnen.

              4. Vergleichsdienste und bezahlte Optionen getrennt bewerten

              Prüfen Sie, ob relevante Comparison Shopping Services Ihre Sortimente abdecken und zu welchen Bedingungen. Behandeln Sie diese Prüfung getrennt von der Entscheidung über bezahlte Shopping-Kampagnen. Ein Kanal ist nicht automatisch wirtschaftlich, nur weil eine kostenlose Fläche wegfällt. Definieren Sie für Tests klare Budgets, Deckungsbeiträge, Zielkosten und Abbruchkriterien.

              5. Auswirkungen nicht vorschnell verallgemeinern

              Die aktuelle Meldung beschreibt die EWR-Suche und keine weltweite Abschaltung. Unternehmen mit internationalen Shops sollten daher EWR-Länder und Märkte außerhalb des EWR separat analysieren. Ebenso sollte zwischen Google-Suche, Shopping-Tab und weiteren möglichen Produktflächen unterschieden werden. Diese Trennung verhindert unnötige Änderungen an funktionierenden Kampagnen oder Feeds.

              FAQ

              Sind kostenlose Google-Produkteinträge vollständig abgeschafft?

              Nein, das lässt sich aus der Meldung nicht ableiten. Bestätigt ist der Wegfall kostenloser Produktlisten und Produktkarussells aus bestimmten EWR-Suchergebnissen. Andere Google-Flächen und die grundsätzliche Feed-Nutzung müssen separat betrachtet werden.

              Betrifft die Änderung auch Shopping-Anzeigen?

              Der Bericht beschreibt kostenlose Produktflächen. Er bestätigt keine Abschaltung bezahlter Shopping-Anzeigen. Händler sollten beide Bereiche in Reporting und Budgetplanung klar voneinander trennen.

              Sollten Händler jetzt sofort mehr Werbebudget einsetzen?

              Nicht automatisch. Zuerst sollten sie den tatsächlichen Traffic- und Umsatzbeitrag der weggefallenen Fläche ermitteln. Erst danach lassen sich kontrollierte Tests mit Shopping-Anzeigen, Vergleichsdiensten oder anderen Kanälen wirtschaftlich planen.

              Quelle und Einordnung

              Grundlage ist der Bericht von Search Engine Roundtable vom 18. September 2026. Die dort wiedergegebene Bestätigung durch Googles Ads Liaison stützt den Wegfall der kostenlosen Produktlisten in der EWR-Suche. Konkrete Auswirkungen auf Traffic, Umsatz und einzelne Merchant-Center-Konten sind unternehmensabhängig und sollten anhand eigener Daten geprüft werden.

              Haben Sie Fragen?

              Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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                Michael Zemanek 21. September 2026 0 Comments
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                Pinterest-Suchanzeigen: Neue Optionen für Produktsichtbarkeit

                Pinterest erweitert sein Werbeangebot um Visual Search Ads und mehrere neue Werkzeuge für Performance-Kampagnen. Das neue Anzeigenformat soll Produkte in Pinterest-Suchergebnissen und in der Detailansicht von Pins sichtbar machen, während Priority Products, Self-Service-A/B-Tests und App Promotion mehr Steuerungsmöglichkeiten ergänzen. Für Händler und Marketingteams ist vor allem wichtig: Ein sofortiger flächendeckender Einsatz ist nicht angekündigt. Visual Search Ads sollen in den kommenden Wochen als Beta für berechtigte Werbetreibende in allen Pinterest-Werbemärkten verfügbar werden.

                Inhaltsverzeichnis

                • Was Pinterest angekündigt hat
                • Priority Products für gezieltere Produktpriorisierung
                • Self-Service-A/B-Tests und App Promotion
                • Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist
                • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
                • FAQ zu Pinterest Visual Search Ads
                • Sind Visual Search Ads bereits allgemein verfügbar?
                • Wo sollen die Anzeigen erscheinen?
                • Was ist der Unterschied zwischen Visual Search Ads und Priority Products?
                • Welche Aufgabe haben die neuen A/B-Tests?
                • Quelle und Einordnung
                • Haben Sie Fragen?

                Was Pinterest angekündigt hat

                Visual Search Ads verbinden laut Pinterest die Relevanz von Suchbegriffen mit der visuellen Produkterkennung der Plattform. Anzeigen können prominent in Suchergebnissen und bei geöffneten Pins erscheinen. Nutzer sollen von dort direkt auf die Website des Werbetreibenden gelangen. Pinterest positioniert das Format für Ziele in späteren Phasen der Customer Journey, wenn Menschen Produkte vergleichen und sich einer Entscheidung nähern.

                Technisch und strategisch ordnet Pinterest das neue Format in seine Performance+-Suite ein. Visual Search Ads sollen mit Pinterest Performance+ kompatibel sein. Damit werden sie nicht als isoliertes Branding-Format angekündigt, sondern als Bestandteil eines stärker automatisierten Performance-Angebots. Welche Konten zuerst Zugang erhalten, welche Kampagnenziele im jeweiligen Markt auswählbar sind und wie die Auslieferung im Detail gesteuert wird, sollte jedes Unternehmen direkt im eigenen Werbekonto prüfen.

                Priority Products für gezieltere Produktpriorisierung

                Mit Priority Products erhält Pinterest Performance+ eine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit. Werbetreibende sollen bestimmte Produkte priorisieren können, etwa für saisonale Einführungen, Aktionen oder einen gezielten Kategorie-Schwerpunkt. Die Automatisierung bleibt bestehen, während die geschäftliche Priorität einzelner Produkte stärker in die Kampagnensteuerung einfließen kann.

                Das ist besonders für Händler interessant, deren Sortiment nicht gleichmäßig beworben werden soll. Statt allein auf die automatische Auswahl zu vertrauen, können sie Produktstrategie, Warenverfügbarkeit und Kampagnenziel enger miteinander verbinden. Vor dem Einsatz sollten Produktfeed, Zielseiten und Bestände allerdings konsistent gepflegt sein. Ein priorisiertes Produkt hilft wenig, wenn die dazugehörige Seite langsam, unklar oder nicht lieferfähig ist.

                Self-Service-A/B-Tests und App Promotion

                Pinterest kündigt außerdem Self-Service-A/B-Tests an. Werbetreibende sollen damit Kampagnenstrategien über Creatives, Targeting und Einstellungen innerhalb von Pinterest Performance+ vergleichen können. Das erleichtert einen kontrollierten Testaufbau, ersetzt aber keine saubere Hypothese. Teams sollten vor jedem Test festlegen, welche einzelne Veränderung geprüft wird, welche Kennzahl entscheidet und wie lange der Test unter vergleichbaren Bedingungen laufen soll.

                App Promotion ist als eigenes Ziel für App-Installationen vorgesehen und befindet sich laut Pinterest in einer globalen Beta für qualifizierte Werbetreibende. Unternehmen mit App-Geschäft sollten deshalb zunächst klären, ob ihr Konto zugelassen ist und ob Messung, Deep Links und Zielereignisse vollständig eingerichtet sind. Die Beta-Ankündigung ist kein Beleg dafür, dass die Funktion schon in jedem Konto verfügbar ist.

                Warum die Entwicklung für Unternehmen relevant ist

                Pinterest unterscheidet sich von vielen sozialen Plattformen durch seine starke Rolle bei Inspiration, Recherche und Produktentdeckung. Visual Search Ads setzen genau an diesem Verhalten an: Eine Anzeige kann in einem Kontext erscheinen, in dem Menschen nicht nur einen Begriff eingeben, sondern visuelle Merkmale eines Pins als Ausgangspunkt ihrer Suche nutzen. Für Händler kann das zusätzliche Berührungspunkte zwischen Inspiration und Produktseite schaffen.

                Die Ankündigung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Pinterest für jedes Unternehmen ein neuer Pflichtkanal wird. Entscheidend sind Zielgruppe, visuelle Eignung des Angebots, Qualität des Produktfeeds und die Fähigkeit, Ergebnisse nach dem Klick zu messen. Unternehmen sollten Pinterest daher in ihre bestehende Social-Media-Marketing-Strategie einordnen und nicht getrennt von Sortiment, Website und Conversion-Messung betrachten.

                Für B2B-Dienstleister ist die unmittelbare Relevanz meist geringer als für visuell geprägte Handels-, Wohn-, Mode-, Beauty- oder Lifestyle-Angebote. Trotzdem kann die Plattform für erklärungsbedürftige Produkte oder visuell dokumentierbare Ergebnisse interessant sein. Eine Social Media Agentur kann dabei helfen, Zielgruppe, Creative-Anforderungen und Messkonzept vor einem größeren Budgeteinsatz zu prüfen.

                Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

                1. Beta-Zugang und Kontovoraussetzungen prüfen: Kontrollieren Sie im Pinterest-Werbekonto, ob Visual Search Ads, Priority Products, A/B-Tests oder App Promotion bereits angeboten werden. Planen Sie nicht mit Funktionen, die im eigenen Markt oder Konto noch nicht freigeschaltet sind.
                2. Produktdaten und Zielseiten vorbereiten: Prüfen Sie Titel, Bilder, Kategorien, Verfügbarkeit und Ziel-URLs im Produktfeed. Die visuelle Anzeige, das beworbene Produkt und die Landingpage sollten dieselbe Erwartung erfüllen.
                3. Ein enges Testdesign festlegen: Definieren Sie pro A/B-Test nur eine zentrale Hypothese, eine primäre Erfolgskennzahl und einen vorab festgelegten Auswertungszeitraum. Änderungen an Creative, Targeting und Gebot sollten nicht gleichzeitig vermischt werden.
                4. Produkte nach Geschäftsziel priorisieren: Nutzen Sie Priority Products nicht nur für hohe Margen, sondern berücksichtigen Sie Bestand, Saisonalität, Lieferfähigkeit und die Qualität der jeweiligen Produktseite.
                5. Messung vor dem Start validieren: Stellen Sie sicher, dass relevante Ereignisse wie Produktansicht, Warenkorb, Kauf oder App-Installation korrekt erfasst werden. Ohne belastbare Messung lässt sich der zusätzliche Wert des neuen Formats nicht seriös bewerten.

                Für die operative Umsetzung lohnt sich außerdem ein Abgleich mit vorhandenen Ressourcen. Creatives müssen nicht nur zur Marke passen, sondern auch im visuellen Suchkontext verständlich sein. Wer Unterstützung bei laufender Content-Produktion und Kampagnenbetreuung benötigt, kann beispielsweise prüfen, ob ein individuelles Social-Media-Paket zum tatsächlichen Bedarf passt.

                FAQ zu Pinterest Visual Search Ads

                Sind Visual Search Ads bereits allgemein verfügbar?

                Nein. Pinterest kündigt eine Beta für berechtigte Werbetreibende in allen Pinterest-Werbemärkten in den kommenden Wochen an. Unternehmen sollten die konkrete Verfügbarkeit im eigenen Konto prüfen.

                Wo sollen die Anzeigen erscheinen?

                Nach Angaben von Pinterest sind prominente Platzierungen in Pinterest-Suchergebnissen und in der Detailansicht von Pins vorgesehen. Von der Anzeige können Nutzer direkt auf die Website des Werbetreibenden gelangen.

                Was ist der Unterschied zwischen Visual Search Ads und Priority Products?

                Visual Search Ads sind ein neues Anzeigenformat für visuelle Such- und Entdeckungssituationen. Priority Products ist dagegen eine Steuerungsfunktion innerhalb von Pinterest Performance+, mit der Werbetreibende ausgewählte Produkte stärker priorisieren können.

                Welche Aufgabe haben die neuen A/B-Tests?

                Die Self-Service-Tests sollen Vergleiche von Creatives, Targeting und Strategien innerhalb von Pinterest Performance+ erleichtern. Aussagekräftige Ergebnisse setzen trotzdem eine klare Hypothese und einen kontrollierten Testaufbau voraus.

                Quelle und Einordnung

                Grundlage dieses Beitrags ist die Mitteilung „Pinterest unveils Visual Search Ads and new Performance tools“ aus dem Pinterest Newsroom vom 17. September 2026. Die genannten Produkte, Verfügbarkeiten und Beta-Hinweise stammen aus dieser Primärquelle. Die Handlungsempfehlungen sind unsere redaktionelle Einordnung für Unternehmen und Marketingverantwortliche.

                Haben Sie Fragen?

                Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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                  Michael Zemanek 20. September 2026 0 Comments
                  NEWS

                  Salesforce Agentforce: Neue Agenten für Leadqualifizierung und Onlineverkauf

                  Salesforce erweitert Agentforce um vorgefertigte KI-Agenten für Vertrieb und digitalen Handel. Die Ankündigung vom 11. September 2026 betrifft unter anderem Produktberatung, eingehende Interessenten und längerfristige Vertriebsarbeit. Für Marketingverantwortliche ergibt sich daraus ein konkreter Prüfauftrag: Welche Übergänge zwischen Website, CRM und Verkauf lassen sich sinnvoll unterstützen, und welche Voraussetzungen müssen dafür im eigenen Unternehmen erfüllt sein?

                  Inhaltsverzeichnis

                  • Was Salesforce angekündigt hat
                  • Warum die Meldung für Unternehmen relevant ist
                  • Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten
                  • 1. Einen klar begrenzten Anwendungsfall auswählen
                  • 2. CRM-Daten und freigegebene Inhalte vorbereiten
                  • 3. Berechtigungen und menschliche Übergaben festlegen
                  • 4. Erfolg anhand von Geschäftsergebnissen bewerten
                  • FAQ zu Salesforce Agentforce
                  • Sollten KMU jetzt einen Test starten?
                  • Wie sollten Teams mit angekündigten Funktionen planen?
                  • Quelle und Einordnung
                  • Haben Sie Fragen?

                  Was Salesforce angekündigt hat

                  Laut der Salesforce-Mitteilung zum neuen Agentforce-Portfolio hilft Carter bei Produktsuche und Produktvergleich sowie beim Kaufabschluss im Chat. Piper spricht eingehende Interessenten auf Websites und in Postfächern an und qualifiziert sie für B2B-Vertrieb und Marketing. Beide Angebote bezeichnet Salesforce als allgemein verfügbar.

                  Hunter bearbeitet dagegen ausgehende Vertriebsaufgaben über längere Zeiträume. Hier nennt Salesforce einen laufenden Pilotbetrieb und November 2026 als geplanten Termin für die allgemeine Verfügbarkeit. Die Agenten sind an Customer 360 angebunden. Nach Anbieterangaben lassen sie sich an unternehmensspezifische Abläufe anpassen und arbeiten innerhalb festgelegter Geschäftsregeln und Berechtigungen.

                  Warum die Meldung für Unternehmen relevant ist

                  Die folgenden Überlegungen sind unsere redaktionelle Einordnung für Unternehmen und keine zusätzlichen Produktzusagen. Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist die Frage, an welcher Stelle heute Informationen verloren gehen. Das kann eine unbeantwortete Produktfrage sein, eine unvollständige Vertriebsübergabe oder eine Anfrage, deren Zuständigkeit niemand eindeutig geklärt hat. Genau solche konkreten Abläufe eignen sich als Gegenstand einer ersten Bewertung.

                  Für B2B-Dienstleister ist insbesondere die Qualität einer qualifizierten Anfrage wichtig. Ein Unternehmen sollte festlegen, welche Informationen der Vertrieb tatsächlich benötigt: beispielsweise Anliegen, passender Leistungsbereich und gewünschter nächster Schritt. Zusätzliche Dialoge allein sind noch kein wirtschaftlicher Erfolg. Entscheidend ist, ob daraus passende Gespräche entstehen und ob Mitarbeitende mit den übergebenen Informationen weiterarbeiten können.

                  Im Onlinehandel steht eine andere Frage im Vordergrund: Hilft die Beratung bei einer Kaufentscheidung? Für eine Bewertung sollten Teams typische Unsicherheiten ihrer Kunden sammeln, etwa bei Varianten, Anwendungsmöglichkeiten oder der Auswahl zwischen ähnlichen Angeboten. Wer zunächst diese Fragen strukturiert, kann später gezielt prüfen, ob eine technische Lösung den eigenen Beratungsbedarf trifft.

                  Was Marketingteams jetzt konkret prüfen sollten

                  1. Einen klar begrenzten Anwendungsfall auswählen

                  Leiten Sie aus den angekündigten Einsatzbereichen einen einzelnen Testfall ab. Ein B2B-Unternehmen könnte sich auf die Vorqualifizierung von Anfragen zu einer bestimmten Dienstleistung konzentrieren. Ein Händler könnte die Beratung innerhalb einer ausgewählten Produktgruppe untersuchen. Beschreiben Sie schriftlich, welche Aufgabe erledigt werden soll, woran eine erfolgreiche Übergabe erkennbar ist und wer das Ergebnis abnimmt.

                  Diese Begrenzung erleichtert die interne Entscheidung. Marketing, Vertrieb und IT können denselben Ablauf besprechen und offene Fragen konkret beantworten. Für einen ersten Test empfiehlt sich ein Bereich, in dem Zuständigkeiten und Ausgangsdaten bereits überschaubar sind. Ein komplexer Sonderprozess mit vielen Ausnahmen ist als Einstieg meist schwerer zu bewerten.

                  2. CRM-Daten und freigegebene Inhalte vorbereiten

                  Die angekündigte Anbindung an bestehenden Kundenkontext macht eine Bestandsaufnahme sinnvoll. Prüfen Sie, welche Informationen für den gewählten Ablauf erforderlich sind und welche davon zuverlässig gepflegt werden. Dokumentieren Sie beispielsweise, wer Leistungsbeschreibungen aktualisiert, wie Produktinformationen freigegeben werden und welches Team fehlerhafte Zuordnungen korrigiert. Die Verantwortung sollte schon vor einem Test feststehen.

                  Erstellen Sie außerdem eine kleine Sammlung realistischer Prüffragen. Dazu gehören typische Anliegen, unvollständige Angaben und Fälle, bei denen eine verbindliche Antwort durch einen Menschen nötig ist. Bewerten Sie später sowohl die inhaltliche Antwort als auch die Vollständigkeit der Übergabe. Eine freundlich formulierte Unterhaltung kann dennoch unbrauchbare Informationen für den nächsten Arbeitsschritt liefern.

                  3. Berechtigungen und menschliche Übergaben festlegen

                  Aus der beschriebenen Anpassbarkeit ergibt sich ein weiterer Prüfpunkt: Welche Aktionen möchten Sie in Ihrem Ablauf überhaupt erlauben? Halten Sie fest, wann Informationen nur angezeigt werden sollen und wann eine Änderung oder ein nächster Schritt freigegeben werden muss. Besprechen Sie mit dem technischen Verantwortlichen, wie sich diese Anforderungen in der vorgesehenen Konfiguration abbilden und testen lassen.

                  Definieren Sie zugleich den Weg zu einem zuständigen Menschen. Dafür braucht es eine erreichbare Anlaufstelle und verständliche Übergabeinformationen. Testen Sie bewusst einen Fall mit widersprüchlichen Angaben und einen Fall außerhalb des vorgesehenen Leistungsumfangs. So lässt sich prüfen, ob der Ablauf auch dann verlässlich bleibt, wenn die Anfrage vom üblichen Muster abweicht.

                  4. Erfolg anhand von Geschäftsergebnissen bewerten

                  Legen Sie vor dem Start passende Vergleichswerte fest. Für die Leadqualifizierung kommen akzeptierte Vertriebsübergaben, notwendige Rückfragen und tatsächlich zustande gekommene Termine infrage. Im Handel können abgeschlossene Käufe nach einer Beratung und abgebrochene Beratungsverläufe relevant sein. Wählen Sie wenige Kennzahlen, die das definierte Ziel unmittelbar abbilden, und dokumentieren Sie deren Berechnung.

                  Die Grundlagen der Conversion-Optimierung helfen dabei, den gewünschten nächsten Schritt klar zu benennen. Für eine verlässliche Auswertung müssen Website-Ereignisse und nachgelagerte Ergebnisse zusammenpassen. Unterstützung bei der Konzeption bietet unsere Web-Analytics-Beratung. Ein sauberer Messplan verhindert, dass reine Nutzungszahlen mit tatsächlichem Vertriebserfolg verwechselt werden.

                  FAQ zu Salesforce Agentforce

                  Sollten KMU jetzt einen Test starten?

                  Ein Test ist dann sinnvoll zu prüfen, wenn ein konkreter Bedarf, geeignete Daten und ein verantwortliches Team vorhanden sind. Fehlen diese Grundlagen, ist deren Vorbereitung der nächste praktische Schritt. Formulieren Sie zuerst das Problem und prüfen Sie anschließend mit dem Anbieter, ob das Angebot zu Ihrer bestehenden Systemumgebung und Ihrem verfügbaren Budget passt.

                  Wie sollten Teams mit angekündigten Funktionen planen?

                  Führen Sie verfügbare Möglichkeiten und zukünftige Planungsannahmen getrennt in Ihrer internen Bewertung. Für einen verbindlichen Projektplan sollten die tatsächlich nutzbaren Funktionen maßgeblich sein. Lassen Sie Voraussetzungen, Leistungsumfang und Kosten für Ihr konkretes Vorhaben bestätigen, bevor Sie Ressourcen für eine breitere Einführung einplanen.

                  Quelle und Einordnung

                  Grundlage der Nachricht ist die oben verlinkte Salesforce-Primärquelle. Die Produktbeschreibung stammt vom Anbieter; die vorgeschlagenen Prüfschritte sind unsere redaktionellen Empfehlungen. Ob sich ein Einsatz wirtschaftlich lohnt, muss ein Unternehmen anhand seines eigenen Prozesses und belastbarer Testergebnisse beurteilen.

                  Haben Sie Fragen?

                  Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

                    Read More
                    Michael Zemanek 13. September 2026 0 Comments
                    NEWS

                    ChatGPT Datenagent: Unternehmensdaten für Marketinganalysen nutzen

                    OpenAI hat am 10. September 2026 einen Datenagenten für ChatGPT Work vorgestellt. Er soll Unternehmensdaten durch Fragen in Alltagssprache zugänglich machen und daraus interaktive Dashboards erstellen. Für Marketingverantwortliche ist die Ankündigung ein Anlass, den eigenen Analyseprozess zu prüfen: Welche Fragen bleiben heute unbeantwortet, welche Kennzahlen sind verbindlich definiert und wer darf auf die zugrunde liegenden Daten zugreifen?

                    Inhaltsverzeichnis

                    • Was OpenAI angekündigt hat
                    • Warum das für Marketingteams relevant ist
                    • Was Unternehmen jetzt konkret vorbereiten sollten
                    • 1. Eine verbindliche Kennzahlendefinition festhalten
                    • 2. Den Zugriff mit konkreten Rollen prüfen
                    • 3. Ergebnisse gegen das vorhandene Reporting abgleichen
                    • 4. Einen überschaubaren Dashboard-Auftrag formulieren
                    • FAQ zum ChatGPT-Datenagenten im Marketing
                    • Mit welcher Aufgabe sollte ein KMU beginnen?
                    • Woran lässt sich ein erfolgreicher Test erkennen?
                    • Sollten Unternehmen ihre bisherigen Berichte sofort ablösen?
                    • Quelle und Einordnung
                    • Haben Sie Fragen?

                    Was OpenAI angekündigt hat

                    Laut der OpenAI-Ankündigung zum Datenagenten verbindet das Werkzeug freigegebene Datenquellen, darunter Google BigQuery und Snowflake. Es berücksichtigt betriebliche Begriffe und Kennzahlendefinitionen. Administratoren steuern die verfügbaren Verbindungen; Abfragen beachten bestehende Berechtigungen bis auf Tabellen-, Zeilen- und Spaltenebene.

                    Analysen lassen sich im Gespräch vertiefen und als bearbeitbare, teilbare Dashboards aufbereiten. OpenAI nennt außerdem die Zusammenarbeit mit BI-Werkzeugen wie Power BI und Tableau. Das Plugin wird in ChatGPT Work unter „Data“ geführt. Für den Einsatz müssen die erforderlichen Datenverbindungen eingerichtet und freigegeben sein.

                    Warum das für Marketingteams relevant ist

                    Unsere Einordnung: Eine zusätzliche Analyseoberfläche lohnt sich dann, wenn sie konkrete Entscheidungen unterstützt. Ein B2B-Dienstleister könnte beispielsweise untersuchen wollen, welche Kampagnen qualifizierte Anfragen liefern und bei welchen Angeboten Kontakte später abspringen. Dafür sollte das Team zuerst festlegen, was eine qualifizierte Anfrage bedeutet. Ein ausgefülltes Formular, ein vereinbarter Termin und eine vom Vertrieb akzeptierte Verkaufschance sind unterschiedliche Ergebnisse.

                    Für einen Pilotversuch empfehlen wir daher eine wiederkehrende Frage aus dem bestehenden Reporting. Geeignet wäre etwa: Warum hat sich das Verhältnis zwischen Anfragen und vereinbarten Erstgesprächen verändert? Diese Frage lässt sich in einzelne Prüfungen zerlegen: Zeitraum, Herkunft der Kontakte, angebotene Leistungen und Bearbeitungsstatus. Das schafft eine nachvollziehbare Aufgabe für das Team und einen Maßstab, an dem es die Auswertung beurteilen kann.

                    Die folgenden Empfehlungen sind unsere praktische Ableitung aus der Ankündigung. Sie beschreiben einen möglichen Einführungsprozess und keine von OpenAI zugesagten Leistungsverbesserungen.

                    Was Unternehmen jetzt konkret vorbereiten sollten

                    1. Eine verbindliche Kennzahlendefinition festhalten

                    Schreiben Sie für die ausgewählte Analysefrage auf, welche Daten zählen und welche ausgeschlossen werden. Bei Anfragen könnten das Testeinträge, doppelte Kontakte oder Spam sein. Halten Sie außerdem fest, welchem Zeitraum ein späterer Abschluss zugeordnet wird. Gehört er zum Monat der ersten Anfrage oder zum Monat der Unterschrift? Beide Betrachtungen können sinnvoll sein, beantworten aber verschiedene Fragen.

                    Benennen Sie eine Person aus Marketing oder Vertrieb, die diese Definition fachlich verantwortet. Ergänzen Sie ein kleines, bereits geprüftes Rechenbeispiel. Damit erhält das Projekt eine gemeinsame Referenz. Für die technische Erfassung der Ausgangsdaten bietet unser Glossarbeitrag zum Conversion-Tracking eine ergänzende Orientierung.

                    2. Den Zugriff mit konkreten Rollen prüfen

                    Leiten Sie aus der vorgesehenen Analyse ab, welche Informationen wirklich benötigt werden. Eine Kampagnenauswertung auf Kanalebene braucht möglicherweise keine Namen oder persönlichen Gesprächsnotizen. Erstellen Sie für den Pilotversuch eine Liste mit erlaubten Datenbereichen und zuständigen Ansprechpartnern. Lassen Sie die technische Einrichtung anschließend mit den tatsächlichen Rollen der beteiligten Beschäftigten prüfen.

                    Ein hilfreicher Abnahmetest besteht aus zwei Fragen: Kann eine berechtigte Person die vorgesehenen Informationen auswerten? Bleiben andere Bereiche für diese Rolle unzugänglich? Dokumentieren Sie beide Ergebnisse. Prüfen Sie zusätzlich den Empfängerkreis eines geteilten Dashboards, bevor daraus ein regelmäßiger Bericht für größere Gruppen wird.

                    3. Ergebnisse gegen das vorhandene Reporting abgleichen

                    Wählen Sie einen abgeschlossenen Zeitraum, zu dem bereits ein freigegebener Bericht vorliegt. Geben Sie der neuen Analyse dieselben Filter und Definitionen vor. Vergleichen Sie anschließend Summen und wichtige Teilgruppen. Bei Abweichungen sollte das Team zuerst Datenstand, Zeitzone, Statusfilter und die Behandlung mehrfach vorkommender Datensätze kontrollieren.

                    Verlangen Sie im internen Prüfprotokoll eine Trennung zwischen beobachteten Veränderungen und möglichen Erklärungen. Wenn die Abschlussquote fällt, ist damit noch kein bestimmter Auslöser bewiesen. Lassen Sie auffällige Gruppen genauer untersuchen und halten Sie alternative Erklärungen fest. Budgetentscheidungen sollten erst folgen, wenn die fachliche Prüfung abgeschlossen ist.

                    4. Einen überschaubaren Dashboard-Auftrag formulieren

                    Beschränken Sie die erste Ansicht auf die Frage, die entschieden werden soll. Für ein Vertriebsmarketing-Meeting könnten Anfragen, akzeptierte Verkaufschancen und Abschlüsse je Kanal ausreichen. Ergänzen Sie Zeitraum, Datenstand und verwendete Definitionen direkt im Bericht. Legen Sie fest, wer Änderungen freigibt und wer prüft, ob die nächste Aktualisierung plausibel ist.

                    Bewerten Sie den Pilotversuch anhand dokumentierter Ergebnisse: Welche Frage wurde beantwortet? Welche Korrekturen waren nötig? Wie gut konnten die Beteiligten die Herleitung nachvollziehen? Diese Kriterien helfen der Geschäftsführung bei der Entscheidung über einen breiteren Einsatz. Unterstützung bei der Konzeption der Datengrundlage finden Unternehmen in unseren Leistungen für Web Analytics.

                    FAQ zum ChatGPT-Datenagenten im Marketing

                    Mit welcher Aufgabe sollte ein KMU beginnen?

                    Wir empfehlen eine häufig wiederkehrende Auswertung mit überschaubarem Datenbestand und einem verantwortlichen Fachbereich. Eine klar abgegrenzte Kampagnenfrage ist als erster Prüfauftrag besser bewertbar als eine offene Untersuchung sämtlicher Unternehmenskennzahlen.

                    Woran lässt sich ein erfolgreicher Test erkennen?

                    Definieren Sie die Abnahmekriterien vorab: nachvollziehbare Berechnung, Übereinstimmung mit geprüften Referenzwerten, passende Berechtigungen und eine verständliche Ergebnisdarstellung. Protokollieren Sie auch manuelle Nacharbeit. Eine optisch überzeugende Grafik allein sollte nicht über die Freigabe entscheiden.

                    Sollten Unternehmen ihre bisherigen Berichte sofort ablösen?

                    Für die Einführung empfehlen wir einen zeitlich begrenzten Parallelbetrieb. Nutzen Sie vorhandene Berichte als Vergleich und entscheiden Sie erst nach der fachlichen Abnahme, welche Aufgaben künftig anders bearbeitet werden. So bleibt die Verantwortung für Zahlen und Entscheidungen eindeutig zugeordnet.

                    Quelle und Einordnung

                    Die Produktangaben beruhen auf der oben verlinkten OpenAI-Veröffentlichung vom 10. September 2026. Die vorgeschlagenen Marketing-Prüfschritte sind redaktionelle Empfehlungen von Three Solutions. Konkrete Einsparungen oder höhere Conversion-Raten werden daraus nicht abgeleitet.

                    Haben Sie Fragen?

                    Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Unterstützung für Ihr Online Marketing suchen, schreiben Sie uns gerne.

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                      Michael Zemanek 12. September 2026 0 Comments
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